Über mich - Philosophie - Andis Didgeridoo-Dream

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Über mich - Philosophie

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Bei meiner ersten Australienreise 1995/96 traf ich in Byron Bay auf ein merkwürdiges sonores Brummen, das meine Nackenhaare vor Begeisterung stehen ließ und mein Leben auch im nachhinein positiv veränderte.

Ich lief zu dem Spieler, der diese Geräusche aus einem Holzrohr zauberte. Wie geht das fragte ich ihn, er antwortete mir ganz einfach, du mußt nur dicke Backen machen und dann die Luft kontrolliert durch den Mund fließen lassen, dabei sollen die Lippen vibrieren. Danach wieder Luft durch die Nase einatmen und wieder durch das Rohr ausatmen und so weiter. Ok dachte ich (dabei hatte ich das ganze nicht so recht verstanden), Luft durch die Nase einatmen und gleichzeitig durch den Mund ausatmen, wie soll das gehen?

Einige Wochen später in Adelaide, erwarb ich dann mein erstes Didgeridoo mit Lehrbuch und konnte so das unverständliche Mysterium des Didgeridoos-Spielens langsam step by step entdecken. Das war der Beginn des Spielens. Es dauerte aber noch einige Wochen, bis die Zirkularatmung dann auch schon ganz gut klappte. Zeitgleich wuchs in mir natürlich die Neugierde über die Kultur der Aborigenes, da das Didgeridoo auch ihr rituelles Instrument ist und in ihrer Kultur einen gewissen Stellenwert besitzt.

Zu Hause angekommen, baute ich die ersten Bambus-Didgeridoos. Es folgten heimische Hölzer und Agave, aus denen ich schöne Instrumente baute. Im Jahre 1997 gab ich aus Begeisterung schon die ersten Anfängerspielkurse. Es macht mir sehr viel Spaß und Freude, anderen Menschen dieses wunderbare Instrument näher zu bringen, spielen zu lernen und dabei auch ein Interesse für die mystische Kultur der Aborigenes zu wecken.

In diesem Sinne möchte ich meine Hochachtung und Respekt den Aborigenes und allen anderen indogenen Völkern der Erde aussprechen.

 
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